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Gegrillter Käse halb und halb mit Spargel


Ob das wohl so gut schmeckt wie es aussieht? ... wem das zu kryptisch klingt, erfährt mehr bei wordle.net. Entdeckt bei tobesch.

Ich liiiebe Spargel




- als Salat oder warm als Gemüse mit Sauce Hollandaise. Dazu ein 2008er Silvaner aus dem Pfälzer Bioland-Weingut Stortz-Nicolaus. Hollunder-Limo für die Kinder ... miam miam

Übrigens: Auf dem Nürnberger Hauptmarkt finden noch bis morgen (24. Mai) die Nürnberger Spargeltage statt. Im Mittelpunkt steht der regionale Spargel aus dem Knoblauchsland. Der an die Spargeltage angeschlossene Fränkische Wirtsgarten hat heute anlässlich der Blauen Nacht bis 1:00 Uhr geöffnet (sonst nur bis 22:00 Uhr).

Genussmenschen

traf man heute auf der Messe "Genuss pur on tour" in Erlangen. Die leider kaum beworbene Messe findet augenblicklich (15.5. - 17.5.09) in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle statt. Durch einen glücklichen Umstand erfuhr ich davon und kam in den Besitz einer frisch gedruckten Eintrittskarte...



Die freundliche Lara vom Restaurant Bärengarten erklärt die Kochsendung, die neben der festlich gedeckten Tafel des traditionsreichen Erlanger Renomée-Restaurants ausgestrahlt wird. Küchenchef Schiffer bereitet vor laufender Kamera einen Steinbutt zu. Er verwendet dazu frische Bio-Kräuter, mit denen er den Plattfisch präpariert. Das sieht sehr raffiniert aus - und schmeckt sicher ebenso fein. Das Restaurant Bärengarten legt großen Wert auf die Regionalität seiner Podukte, häufig finden Lebensmittel aus biologischem Anbau Verwendung. Große Pluspunkte.



"Besonders herausragend auf der diesjährigen Messe ist die Zeitreise durch 350 Jahre Frankenweine, dem die Genuss pur mit ihren Degustationen zum Silvaner-Jahr gerne nachkommt.", so heißt es in der Pressemitteilung der Genussmesse. Die fränkische Weinprinzessin Andrea Gebhard sorgte dafür, dass die Degustiergläser immer gut gefüllt waren.

Was gab es außerdem?



Edle, schön verpackte Gewürze, Fleur de Sel



frisch gezapfte Essigspezialitäten



sowohl ausgefallene als auch traditionelle Senfvariationen (Historische Senfmühle Monschau); Öle, Käse, Salami, Schinken, Schaukochen und vieles mehr...



Ein besonderes Highlight jedoch waren die leider etwas schwach vertretenen Anbieter biologischer Erzeugnisse. Hier traf man z. B. Andreas Eichkorn von der Firma Manouga aus Dachsberg mit organischem Nougat und Marzipan,



Roland Stortz-Nicolaus, der seine Weinberge in der Pfalz nach den Richtlinien des biologischen Weinbaus bewirtschaftet (Bioland),



Rolf Eglitis mit seinem Chai Pars, einem im Norden des Iran ohne Einsatz von Pestiziden produzierten, von Hand geernteten Tee (Biozertifizierung wird angestrebt)




und schließlich das caffèhaus röstbar aus Nürnberg, wo wir uns einen leckeren Bio-Cappucino schmecken ließen.

Gasthaus Strehl in Walkersbrunn




Heute war ja Muttertag. Das haben wir zum Anlass genommen, essen zu gehen. Richtig fränkisch. Im Gasthaus Strehl in Walkersbrunn. Walkersbrunn liegt etwa 3 km von Gräfenberg entfernt, das wiederum circa 20 km in östlicher Richtung von Erlangen. Das Gasthaus Strehl bietet gute, authentisch fränkische, bodenständige Küche an. Zu moderaten Preisen. Da wir wie üblich ziemlich spät dran waren - es war etwa 13:30 Uhr - gab es nur noch eine Portion Rouladen. Die sogleich unsere war. Außerdem gab es für uns ein in der Pfanne gebratenes Schnitzel mit guten Pommes, Schweinebraten, Sauerbraten und für unsere Eintags-Vegetarierin Kartoffeltaschen. Alles sehr lecker. Deshalb meine Empfehlung: Das Gasthaus Strehl in Walkersbrunn.




Und da heute ja Muttertag war, gab's zum Nachtisch für jede weibliche Person ein Stück Erdbeerkuchen mit Sahne gratis. Einen Mutterkuchen sozusagen... ;) (die Muttereigenschaft wurde allerdings gar nicht vorausgesetzt).



Um zum Abschluss noch die Bierfrage zu klären: Das Bier kommt von der Brauerei Greif in Forchheim und von der Brauerei Lindenbräu in Gräfenberg.

Schöne gefährliche(?) Bärlauchzeit

Wer es schon gemerkt hat - es ist Bärlauchzeit! Sie dürfte auch schon bald wieder zu Ende gehen, denn es bilden sich bereits erste Blüten. Wer noch selbst Bärlauch ernten will, sollte sich also sputen. Doch Vorsicht: Es besteht Verwechslungsgefahr!!! Sowohl die Maiglöckchen als auch die Herbstzeitlose sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich. Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte lieber die Finger davon lassen. Erst vorgestern starb in München laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ein 70-Jähriger an den Folgen der Vergiftung durch Herbstzeitlose, die er fälschlicherweise für Bärlauch hielt.

Woran lässt sich Bärlauch erkennen? Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) rät in dem auf dessen Internetseiten veröffentlichten Artikel Verwechslungsgefahr bei Bärlauch "..., ein Stückchen Blatt zwischen den Fingern zu zerreiben. Tritt dann nicht der für Bärlauch typische knoblauchartige Geruch auf, sollte man das Kraut lieber stehen lassen und die Hände sofort gründlich reinigen." Diese Methode hat aber laut BfR "ihre Tücken". "Wenn nämlich der Lauchgeruch" so heißt es in dem Artikel weiter "von einem vorangegangenen Test noch an den Händen haftet, kann dies zu einem falschen Ergebnis verleiten. Bärlauch-Sammler sollten also die Pflanze mit all ihren Merkmalen gut kennen, um sie sicher von den Doppelgängern unterscheiden zu können."

Wer jetzt verunsichert ist, muss nicht auf Bärlauch verzichten. In vielen Gemüseläden kann man inzwischen Bärlauch aus kontrolliertem Anbau erwerben.

Erlangen - das beste Eis

Das für meinen Geschmack leckerste Eis in Erlangen gibt es in der Yoghurt Bar in der Karlstraße gleich gegenüber vom Haupteingang der Uni-Bibliothek. Es gibt nur eine Sorte Eis dort, bezeichnenderweise Joghurteis. Aber dafür jede Menge leckere Soßen dazu. Mango, Himbeer, Erdbeer, Kiwi, KIRSCH, Pflaume und so weiter und so fort... Ich liebe Kirsch (siehe Bild!). Außerdem ein paar Sorten Streusel, die mich aber bisher nicht sonderlich interessiert haben. Wer's mag, kann ja. Außerdem kann man hier äußerst köstliche Suppen auslöffeln...

Das kleinste Schloss Frankens und das Gasthaus zur Ludwigshöhe

Das kleinste Schloss Frankens liegt in einem kleinen Dorf namens Adlitz etwa 5 km nordöstlich von Erlangen.

Gegenüber, im Gasthaus zur Ludwigshöhe, gibt es leckere typisch fränkische Gerichte. Diese bei Abendsonne auf der nach Nord-West gewandten Terrasse zu verspeisen, ist ein wahrer Genuss. Bald steht wieder Spargel auf der Karte. Besonders zu empfehlen: die sensationellen fränkischen Bratwürste. Das Gasthaus ist außerdem bekannt für seine Beerenweine. Das Bier stammt von der Brauerei Meister in Unterzaunsbach.